Deine Erinnerung
Martina, die Fotografin

Deine erinnerung

Martina, die Fotografin

Das richtige Licht erkennen, den idealen Bildausschnitt wählen, den perfekten Moment erwischen – das ist die Kunst, die Fotos zu wertvollen Erinnerungen macht. Fotografin Martina Weiß hilft Dir, auf Deinem Fest alles ins richtige Licht zu rücken.

Wann ist die beste Zeit für Fotos?

Das schönste Licht gibt es morgens oder abends, wenn die Sonneneinstrahlung am flachsten ist. Das Licht ist dann oft besonders „golden“. Natürlich kann man sich das bei einem Fest nicht aussuchen. Dann ist es besonders wichtig, das richtige Licht zu sehen und die ideale Position zum Fotografieren zu suchen.

Wie und wo fotografiere ich meine Gäste am besten?

Bei direkter Sonneneinstrahlung ist es manchmal besser, Personen gegen die Sonne zu fotografieren. Wenn die Leute direkt in das Sonnenlicht sehen, kneifen sie die Augen zu oder es gibt unschöne dunkle Schatten unter Augen und Nase. Oft reicht auch ein Schritt zurück in den Schatten. Aber Achtung: Im Baumschatten wird das Grün der Blätter in den Gesichtern reflektiert. Das kannst Du mit Blitzlicht verhindern.

Wie schaffe ich Erinnerungen für die Ewigkeit?

Viele Dinge geraten in Vergessenheit – Bilder aber haben die Kraft, Momente festzuhalten. Fotos ermöglichen uns eine Zeitreise in die Vergangenheit. Sie ermöglichen es uns, wieder diesen Ort zu fühlen, den Duft zu riechen und manchmal fallen uns sogar einzelne Sätze oder Gesten ein, die ein lieber Mensch gesagt oder gemacht hat.

Wie schaffe ich es nun, mit Bildern so schöne Erinnerungen zu kreieren? Ich kann das am besten anhand eines Beispiels erklären: Wenn ich eine Hochzeit begleite, mache ich einerseits klassische Portraits – also mit direktem Blick in die Kamera. Dabei versuche ich, die Natürlichkeit der Personen heraus zu kitzeln. Zusätzlich zu den Portraits mache ich Momentaufnahmen. Ein bisschen „Paparazzi-like“ aus dem Hintergrund, wenn es niemand merkt. Denn – und das kennen wir wohl alle – sobald wir merken, dass eine Kamera auf uns gerichtet wird, verstellen wir uns automatisch ein bisschen, wir fangen an zu posieren. Daher ist eine Portion Fingerspitzengefühl gefragt, um im richtigen Moment auszulösen.

Bei einem Fest versuche ich, alles Relevante festzuhalten

  • die Location
  • den gedeckten Tisch
  • die Blumen
  • die Details
  • die Gäste (klassische Portraits & Momentaufnahmen)

Die schönsten Bilder, aneinandergereiht in einem Fotoalbum oder Film, erzählen eine Geschichte – von diesem Tag, von diesem Moment und von diesem Gefühl.

Wie bringe ich die Menschen zum Lachen?

Ganz einfach: ich lache – Lachen ist nämlich ansteckend! Ich verwickle die Menschen in ein Gespräch, sodass sie abgelenkt sind und nicht mehr an das Fotografieren denken. Wichtig: ein natürliches Lachen und keine gestellten Bilder.

Bei meinen Brautpaaren versende ich im Vorhinein einen kleinen Fragebogen zu Ihrer Liebesgeschichte. So kann ich beim Paarshooting ein paar schöne Erlebnisse aufgreifen. „Denkt daran, wie das war beim ersten Date.“ Und schon haben die Menschen einen ganz anderen Gesichtsausdruck.

Welche Einstellung muss ich an der Kamera bzw. am Handy beachten?

Eine Grundregel für die richtige Einstellung abzugeben ist eher schwierig, da jede Situation anders ist. Wenn wir von der sonnigen Gartenparty ausgehen kann ich folgende Tipps geben:

Einstellung auf einer Kamera

Wenn man Laie ist und sich nicht so um die Technik kümmern möchte, ist der Automatik-Modus bei den meisten Kameras schon super gut. Für ein gutes Foto ist nicht nur die Technik ausschlaggebend sondern auch der richtige Moment und der Bildausschnitt. Also einfach mal die Kamera „machen lassen“ und sich auf das wesentliche konzentrieren.  

Für „Fortgeschrittene“ empfehle ich die Kamera auf „Zeitautomatik“ oder auf „Manuell“ zu stellen und mit offener Blende zu fotografieren, da hier ein schönes Bokeh entsteht. Die Locationbilder ggf. mit einem Weitwinkel aufnehmen, Details mit einer normalen Brennweite (50 mm oder länger). Für Gruppenfotos gegen die Sonne gerne einen Blitz verwenden um Schatten aufzuhellen. Auch wenn man im Baumschatten steht ist es oft ganz gut einen Blitz zu verwenden, da hier der Grünstich aus dem Gesicht weggeblitzt werden kann. Grundsätzlich empfehle ich, bei der Party aber ohne Blitz zu fotografieren, da es die Gäste stören könnte. Besser ist es unauffällige und natürliche Bilder während der Party zu machen. Gut beobachten und abdrücken. Am Abend wenn die Party voll im Gange ist, kann auch schon das ein oder andre Mal geblitzt werden. Da hier die meisten Kameras an ihre Grenzen stoßen.

Welche Formate oder Auflösungen funktionieren immer?

10 x 15 cm, 13 x 18 cm und A4. Sie sind perfekt für jeden Standard-Bilderrahmen, schöne Größen zum Aufhängen und Aufstellen.

Einstellung am Handy

Meistens ist die Backkamera bei den Handys besser als die Front(Selfie-)Kamera. Also möglichst mit der Backkamera fotografieren. Hier gilt das Gleiche wie mit der normalen Kamera – besser ohne Blitz und unbeobachtete Bilder machen. Ein cooles Upgrade für eure Handykamera wäre sicher ein Gimbal. Hier lassen sich auch super coole kurze Videos machen, der Vorteil hier ist dass es kein wackeliges Bild gibt. Gleichzeitig ist es auch ein Stativ, dann gibt es auch ein paar Bilder mit der Gastgeberin. Bei neuen Handys können auch die selben Einstellungen wie bei einer Kamera gemacht werden – also Zeitautomatik – offene Blende – vorzugsweise Blitz und „LIVE-Modus“ ausschalten.

Zu Empfehlen ist es, sich vorher Gedanken zu machen was man mit den Bildern machen möchte. Ein kleines Erinnerungsbuch für jeden Gast? Eine kleine Diashow mit Musik. Das hilft beim Fotografieren und man drückt nicht so oft wahllos ab. Denn wer möchte schon viele Bilder sortieren – diese verkümmern dann oft einfach auf der Festplatte und das wäre viel zu schade. Denn diese Bilder sind kleine Zeitreisen zurück an unsere Glücksmomente.  

Wo lasse ich die Fotos drucken?

Hochwertige Bilder sollten auch hochwertig verarbeitet werden. Sonst kommen sie nicht so zur Geltung, wie sie sollten. Ich liebe es bei der Ausarbeitung, verschiedene Materialien auszuprobieren, Rahmen und Passepartouts zu kombinieren. Bei den Fotobüchern ist mir die Qualität besonders wichtig. Immerhin gehen diese durch viele Hände und sollen für lange Zeit eine schöne Erinnerung sein.

Es gibt viele tolle Anbieter, bei denen man hochwertige Fotobücher bestellen kann – manche Hersteller bieten sogar an, das Design des Albums zu übernehmen. Manchmal ist es auch schön die „altmodische Variante“ zu wählen und die Bilder in ein Album einzukleben.

Für schöne Rahmen empfehle ich Boesner. Bilderrahmen in allen Farben und Varianten und aus regionalen Rohstoffen. Im Onlineshop kann man sich ganz einfach seine gewünschten Rahmen nach Hause senden. Bei dem direkten Besuch im Geschäft sind auch Sonderanfertigungen möglich. Die Beratung hier ist immer gut.

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Wie finde ich meine Schokoladenseite?

Unser Gesicht ist nicht perfekt symmetrisch. Es besteht aus zwei unterschiedlichen Seiten, genau wie unser Gehirn. Eine davon ist die „Gefühls-Seite“, die andere die „Analytische Seite“. Wir haben so zu sagen zwei Gesichter.

Je nachdem wie man sich selbst sieht oder was man von sich preisgeben möchte kann entscheidend für die Wahl der Schokoladenseite sein. Das heißt: Wenn ich Business-Portraits mache, ist oft die analytische, klare Seite die Richtige – für private Portraits könnte die andere Seite besser sein. Diese erscheint oft auch verletzlicher.

Dann gibt es auch noch eine technische Betrachtungsseite zur Feststellung der Schokoladenseite: Je symmetrischer unser Gesicht erscheint, umso schöner empfinden wir es. Ist dir schon mal aufgefallen, dass deine Augen nicht exakt gleich groß sind? Deshalb stellt man oft das kleinere Auge in den Vordergrund, damit beide Augen gleich groß wirken am Foto. Ja und dann gibt es auch noch den Faktor Licht, mit dem man die Schokoseite noch weiter betonen kann.

Foto-Tipps für besondere Bilder

Denk‘ vorher über das Ergebnis nach

Mach‘ Dir Gedanken darüber, was du mit deinen Bildern nach dem Fest machen möchtest. Einen kleinen Film, ein Fotoalbum? Mit Fotos, die dann nur auf der Festplatte verstauben, wirst du keine Freude haben. Mein Tipp: Lieber ein bisschen weniger fotografieren und dafür bewusst – so musst du im Nachhinein auch nicht endlos aussortieren.

Halte ein paar Eindrücke fest, bevor alle Gäste kommen

von der Location, also dem Garten, dem Haus, Details der Deko, gedeckten Tischen …

Gruppenfoto gleich am Anfang

Hättest Du auch gerne ein Bild aller Gäste? Dann plane dieses gleich am Anfang der Party ein. Am besten beim Aperitif – das ist der beste Zeitpunkt. Nachher müsste das Fest unterbrochen werden, alle müssten aufstehen…

Als Gastgeberin sollst du die Party genießen und nicht der aufdringliche Paparazzi sein – das kann die Stimmung schon mal etwas trüben. Locker und nebenbei sollen schöne Schnappschüsse entstehen. Die macht idealerweise jemand anders für Dich, denn: Im besten Fall wird dein Fest für Dich zur „handy-freien Zone“.

Kosten

ab 1.500,- EUR

Kosten Ganztages-Reportage

2.500,- EUR

Fotoreportagen verrechne ich nach Zeitaufwand vor Ort. Inklusiv-Leistungen:

  • Anfahrt innerhalb Salzburg und Umgebung
  • Bildbearbeitung und Optimierung
  • Bilder in voller Auflösung in JPEG-Format mit vollen privaten Nutzungsrechten
  • Highlight-Film der besten Bilder mit Musik

Glücksmomente einfangen – aber unauffällig

Oft halten mich die Gäste für eine gute Freundin der Gastgeberin, obwohl ich sie an diesem Tag zum ersten Mal sehe und kennenlerne. Das empfinde ich immer als großes Kompliment und finde ich auch wichtig, dass man sich in das Geschehen und die Party gut einfügt und nicht als störend empfunden wird.